Die Deutsche Bahn (DB) baut ein neues ICE-Instandhaltungswerk in Dortmund. Dafür investiert sie über 400 Millionen Euro und schafft so bis zu 500 weitere attraktive und zukunftssichere Arbeitsplätze. Das neue Werk entsteht westlich des Dortmunder Hafens auf der brachliegenden Fläche des ehemaligen Güterbahnhofs. Die Vorbereitungen des Genehmigungsverfahrens laufen noch in diesem Jahr an. In enger Abstimmung mit der Stadt Dortmund wird die DB im 1. Halbjahr 2022 in einem offenen Bürger:innendialog die Planungen vorstellen. Der Baubeginn ist für das Jahr 2025, die Betriebsaufnahme für 2027 geplant. Die 450 Meter lange Wartungshalle wird das Herzstück des neuen Werks, das zu 100 Prozent CO2-neutral betrieben wird. Auf vier Gleisen werden dort bis zu 17 ICE-Züge pro Tag fit gemacht.
Als zentraler Bahnknotenpunkt hat Dortmund in den vergangenen Jahren stetig an Bedeutung gewonnen. Zahlreiche Verbindungen in Nord-Süd- und Ost-West-Richtung laufen über die Ruhrgebietsstadt. Dort beginnen und enden mehrere der wichtigsten Linien des Fernverkehrs, insbesondere die ICE-Linien von NRW über die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main weiter nach Basel, Stuttgart und München.
Dortmund verfügt bereits über ein ICE-Werk sowie eines für die Wartung von Regionalzügen. Heute beschäftigt die DB mehr als 3.000 Mitarbeitende in der Stadt und stärkt mit dem neuen Werk den Standort weiter.