Epta Piges Wegweiser
Das Feuchtgebiet Epta Piges befindet sich im Osten von Rhodos bei Archangelos. Bild: Shadowgate (CC BY 2.0)

Epta Piges

Epta Piges, auch bekannt als die „Sieben Quellen“, ist eine malerische und beruhigende Zuflucht im Osten von Rhodos. Dieses charmante Naturreservat ist berühmt für seine üppige Landschaft und seine sieben natürlichen Quellen, die zusammenfließen und einen kleinen, aber malerischen See speisen. Gelegen in einer dichten, grünen Schlucht, ist Epta Piges ein perfekter Ort für Naturbegeisterte und alle, die eine Auszeit vom pulsierenden Küstentreiben suchen.

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Die Quellen sind durch ein Netz von Pfaden und Holzstegen verbunden, die Besucher durch das dichte, von Platanen und anderen Bäumen beschattete Gelände führen. Ein besonderes Highlight für viele Besucher ist ein schmaler, dunkler Tunnel, durch den man waten kann, um zu einem versteckten Becken zu gelangen
Die Quellen sind durch ein Netz von Pfaden und hölzernen Stegen verbunden, die sich durch ein dichtes Waldgebiet winden, wobei die üppigen Laubbäume Schatten und Kühle selbst an den heißesten Tagen bieten.

Epta Piges Staumauer mit Überlauf
Staumauern sammeln das Wasser aus den Quellen. Bild: Shadowgate (CC BY 2.0)

Einer der Höhepunkte eines Besuchs der Epta Piges ist ein etwa 180 Meter langer Tunnel, durch den Besucher waten können, um zum Herzen des Reservats zu gelangen. Der enge und dunkle Tunnel wurde ursprünglich gebaut, um Wasser von den Quellen zu einem zentralen Sammelbecken zu leiten. Heute bietet der Tunnel Abenteuerlustigen eine einzigartige Möglichkeit, das Reservat auf eine spannende und ungewöhnliche Weise zu erleben.

Epta Piges Tunneleingang
Der Tunnelausgang im Feuchtgebiet Epta Piges. Bild: Shadowgate (CC BY 2.0)

Besucher, die durch den Tunnel gehen, müssen sich auf eine feuchte und rutschige Umgebung einstellen. Der Boden des Tunnels ist mit Wasser bedeckt, das je nach Jahreszeit und Wetterbedingungen unterschiedlich tief sein kann – oft reicht es bis zu den Knöcheln, kann aber auch tiefer sein. Eine Taschenlampe ist unerlässlich, um sich in der Dunkelheit zurechtzufinden, und festes Schuhwerk wird dringend empfohlen – alternativ geht es auch barfuß, was bei der Dunkelheit und dem rutschigen Untergrund aber nicht Jedermans Sache ist. Der Tunnelzugang ist nicht für jeden geeignet – insbesondere Personen mit Platzangst sollten lieber die alternativen Wege durch das Waldgebiet wählen.

Am Ende des Tunnels fließt das Wasser in einen künstlichen See, der ursprünglich von den Italienern während ihrer Besetzung der Insel in den 1930er Jahren angelegt wurde. Man kann hier auch schwimmen, jedoch ist das Wasser auch bei hochsommerlichen Temperaturen sehr kalt.

Impressionen von Epta Piges (von Streber-Schreber):

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