El Hierro

El Hierro, die westlichste, kleinste und zugleich die am dünnsten besiedelte der sieben Kanarischen Inseln, wurde im Jahr 2000 von der UNESCO zum Biosphärenreservat deklariert. Im Vergleich zu ihren Schwesterinseln kommen nur sehr wenige Urlauber nach El Hierro – wodurch die vielfältige Landschaft des nur rund 270 Quadratkilometer kleinen Eilandes noch nahezu unberührt scheint.

Als ursprünglichste und beschaulichste der Kanarischen Inseln zieht El Hierro keine typischen Pauschalurlauber, sondern eher Individualtouristen und Erholungssuchende an, die in der einzigartigen Landschaft des Eilands entspannen wollen oder beim Wandern, Klettern oder Mountainbiking auf ihre Kosten kommen. Noch immer sind hier Landwirtschaft und Fischfang die wichtigste Einnahmequelle.

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El Hierro ist bekannt für ihre beeindruckenden Vulkankrater, Lavafelder und Basaltklippen, die das Bild von El Hierro prägen. Besonders markant ist das El Golfo-Tal, das von einer halbkreisförmigen, bis zu 1.000 Meter hohen Felswand umgeben ist. Im Süden der Insel erstreckt sich die karge Vulkanlandschaft von La Restinga, wo Lava direkt ins Meer fließt und schwarze Küstenstriche bildet. Ein weiteres Highlight ist das Sabinar, ein Waldgebiet mit verdrehten, jahrhundertealten Wacholderbäumen, die durch den Wind in skurrile Formen gebogen wurden. Die hohen, grünen Kiefernwälder in der Region um den Garoe-Baum zeugen von der natürlichen Wassergewinnung der Ureinwohner, den Guanchen.
El Hierro westlichste Kanareninsel
El Hierro ist die westlichste Insel der Kanaren. Bild: Hana/Pixabay

El Hierro ist ein Paradies für Wanderer. Über 250 Kilometer gut markierte Wanderwege führen durch verschiedene Landschaftsformen der Insel. Beliebte Routen sind der Camino de la Virgen, ein traditioneller Pilgerweg, der quer über die Insel verläuft, und der Sendero Circular de El Hierro, ein Rundweg, der durch die unterschiedlichsten Landschaften führt, von Küstenpfaden bis hinauf zu den Bergen.

Die Tauchreviere um die Insel gehören zu den besten der Welt. Besonders die Region um La Restinga bietet spektakuläre Unterwasserlandschaften, mit Lavaformationen, Höhlen und einer bunten Vielfalt an Meereslebewesen. Es ist ein Hotspot für Taucher, die Riffe, Fische und vulkanische Strukturen im klaren Wasser des Atlantiks erkunden möchten.

El Hierro Rieseneidechse vom Aussterben bedroht
Der Bestand der El Hierro Rieseneidechse hat sich deutlich reduziert, so dass diese Art mittlerweile vom vom Aussterben bedroht ist. Bild: canariasvision/Pixabay

El Hierro hat sich den Ruf einer der nachhaltigsten Inseln der Welt erarbeitet. Die Insel setzt auf erneuerbare Energien und ist mit dem Gorona del Viento-Wasserkraftwerk Vorreiter in Sachen nachhaltiger Stromproduktion. Dieses innovative System kombiniert Wind- und Wasserkraft, um fast den gesamten Energiebedarf der Insel zu decken.

Die Hauptstadt Valverde ist eine charmante Kleinstadt mit weißen Häusern und engen Gassen. Ein Highlight ist die Kirche Nuestra Señora de la Concepción aus dem 18. Jahrhundert. In Guinea können Besucher ein traditionelles kanarisches Dorf und das Ecomuseo de Guinea erkunden, das Einblicke in die Geschichte und das Leben der früheren Inselbewohner gibt.

Der Leuchtturm Faro de Orchilla, der einst als das „Ende der Welt“ galt, bevor Kolumbus Amerika entdeckte, ist ein weiterer faszinierender Ort auf El Hierro.

Einen Einblick zur faszinierenden Natur und landschaftlichen Vielfalt von El Hierro, der „Insel am Ende der Welt“ zeigt eine Dokumentation von „Länder, Menschen, Abenteuer“:

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