Griechische Götter auf Pitztaler Pisten

Zeus beim Skifahren im Pitztal
Am Stil lässt sich noch arbeiten: Zeus beim Skifahren im Pitztal. Bild: © KI, TVB Pitztal

Noch vor Weihnachten werden sich zunehmend griechische Götter auf Pitztaler Pisten tummeln. Plakate bevölkern, in den sozialen Medien aufpoppen und als „echte Begegnungen“ vor Ort erscheinen. „Wer wer mutig ist, fällt auf“, weiß Philipp Stöfelz, Geschäftsführer des Tourismusverbands Pitztal. Er hat die neue Kampagne auf den Weg gebracht, mit der die Tiroler Wintersport-Destination, die Pitztaler Gletscherbahn und die Hochzeiger Bergbahnen jetzt gemeinsam durchstarten. Dabei setzt man auf die Segnungen Künstlicher Intelligenz (KI), die bei Visualisierung und Umsetzung des Sujets hilft. Ebenso wie auf den Faktor der kognitiven Dissonanz: Denn Verblüffung lässt aufhorchen und gilt daher als probates Mittel, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Im Fokus stehen vorwiegend die jüngeren Zielgruppen, die über Kanäle wie TikTok und Instagram erreicht werden. Für die Boomer-Generation steht der gute, alte Zeus als Identifikationsfigur bereit. www.pitztal.com

Die Herleitung ist bestechend einfach: Das Pitztal, das sich unter dem Slogan „Das Dach Tirols“ bereits als höchstgelegenes Skigebiet Österreichs etabliert hat, ist dem Himmel bekanntermaßen besonders nah. Wo würden Götter (auch die vom Olymp) wohl sonst zum Skifahren gehen, wenn nicht ausgerechnet hier? Paradiesische Pulverpisten und Schneesicherheit üben eben auf alle eine magische Anziehungskraft aus. Einmal in der Assoziationskette drin, lässt sich das Thema fast beliebig weiter ausdifferenzieren und auf unterschiedliche Zielgruppen herunterbrechen.

Aber plötzlich damit konfrontiert sein, Zeus in echt oder virtuell auf den Pitztaler Pisten zu sehen, das schafft dann doch Verwirrung – zumindest als unmittelbare Reaktion. Damit ist der erste Schritt schon getan und die Wahrnehmungsschwelle durchbrochen.

Die göttliche Idee ist Teil einer breit angelegten Modernisierungs-Offensive, mit der die Touristiker unter dem Stichwort Zukunftsfähigkeit die aktuellen Herausforderungen in Angriff nehmen. Die Erneuerung des Buchungssystems sowie der Ausbau der digitalen Infrastruktur mit eigenständiger Content-Produktion sind wichtige Meilensteine, die bereits gesetzt werden konnten.

Partner für Entwicklung und Umsetzung der Götter-Kampagne sind übrigens die Pioniere der Agentur Speed U Up mit Sitz in Innsbruck. In Zusammenhang mit den Bewohnern des Olymp geplant sind unter anderem diverse DOOH-Maßnahmen (digital out of home), die potentielle Gäste auch im öffentlichen Raum – etwa über Monitore – dort abholen, wo sie sich aktuell bewegen.

So kann sich (nicht nur) die Fachwelt auf die erste Winter-Kampagne Österreichs freuen, die mit Künstlicher Intelligenz in den Hauptrollen spielt – und dabei die komplette Klaviatur bedient. Nicht nur bei der Visualisierung des göttlichen Sujets werden die kreativen Möglichkeiten aus dem Computer angezapft und in die richtige Richtung gelenkt, auch bei dem, was man früher als Mitmach-Aktion bezeichnet hätte: Wer etwa bis zum 24. Dezember unter Zuhilfenahme von KI ein persönliches „Selfie“ mit Zeus und Co. auf Instagram postet, gewinnt einen Gratis-Skipass.

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