Agulo schönstes Dorf La Gomera
Agulo gilt für viele La Gomera-Kenner als das schönste Dorf auf der Insel. Bild: Juergen Sprickler/Pixabay

Agulo

Agulo – auch die Perle Gomeras genannt – liegt an der Nordküste von La Gomera und gilt als eines der schönsten Dörfer der Kanarischen Inseln. Es liegt eingebettet in eine grüne, terrassenförmig angelegte Landschaft und bietet atemberaubende Ausblicke auf den Atlantik und den imposanten Vulkan Teide auf der Nachbarinsel Teneriffa. Das Dorf mit seinen traditionellen kanarischen Häusern, gepflasterten Gassen und üppigen Gärten strahlt einen besonderen historischen Charme aus.

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Agulo ist von einer beeindruckenden Kulisse geprägt. Die steilen Klippen und die üppigen, grünen Hänge, die das Dorf umgeben, machen es zu einem Paradies für Wanderer. Besonders spektakulär ist der Mirador de Abrante, ein gläserner Aussichtspunkt, der hoch über Agulo thront und einen atemberaubenden Panoramablick auf das Dorf und die Küste bietet. Agulo ist auch der perfekte Ausgangspunkt für Wanderungen in den nahegelegenen Garajonay Nationalpark, einem UNESCO-Weltnaturerbe mit seinem einzigartigen Lorbeerwald.

Das Dorf ist geprägt von traditionellen, weiß getünchten Häusern mit roten Ziegeldächern, die sich harmonisch in die Landschaft einfügen. Die engen, kopfsteingepflasterten Gassen und die ruhige Atmosphäre machen Agulo zu einem idealen Ort, um die kanarische Kultur und Geschichte hautnah zu erleben. In den schmalen und verwinkelten Gassen Agulos geht es noch ruhig und traditionell zu. Der Hauptplatz, umgeben von charmanten Cafés und Restaurants, lädt zum Verweilen ein und bietet einen Einblick in das entspannte Leben der Einheimischen. Tourismus spielt nur in Form von Tagesausflüglern und einigen Individualreisenden eine Rolle. Trotzdem gibt es einige gute Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Die gastfreundlichen Einheimischen leben vorzugsweise von Landswirtschaft und Fischerei. Auch das traditionelle Kunsthandwerk spielt in dieser Gegend eine Rolle.

Schlendert man durch die Stadt entlang der Kolonialhäuser gelangt man unwillkürlich zur schönen Kirche San Marcos, die um das 17. Jahrhundert herum errichtet wurde. Sie beherbergt eine sehenswerte Statur der Jungfrau „La Merced“, der Schutzheiligen des Ortes, die von kanarischen Künstler Pèrez Donis angefertigt wurde.
Die Region um Agulo ist auch bekannt für den Anbau von Bananen und anderen landwirtschaftlichen Produkten, die auf den terrassenförmig angelegten Feldern kultiviert werden.

Zu Agulo selber gehören noch die tiefergelegenen und von einer Art natürlichem Amphitheater umfassten Orte La Montaneta, Las Cascas, El Charco und Lepe sowie die höhergelegnen Dörfer Las Rosas, La Palmita, Meriga und Cruz de Tierno in der Nähe des Nationalparks Garajonay. Das Baden an den Stränden Agulos ist auf Grund der starken Brandung und Strömungen nicht zu empfehlen. In Agulo gibt es jedoch ein künstliches Schwimmbecken, das mit frischen Meerwasser gefüllt ist. Zur Hauptstadt San Sebastian bestehen regelmäßige Linienbusverbindungen.

Impressionen von Agulo (von Europa erkunden):

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